Hey Aidea in Area8952

Von der Kopfidee zum handfesten Prototyp

Der Modellbau, eine längst ausgestorbene Disziplin des letzten Jahrhunderts? Weit gefehlt. Das beweist Nicolò Mascetti in seiner Werkstatt, wo der robotikaffine Maschinenbauer Prototypen herstellt: real, in Originalgrösse und so auch testfähig in den für sie vorgesehenen Funktionen. Obwohl man fast alles mittels Computer beeindruckend visualisieren und animieren kann, braucht es auch heute noch für vieles wirkliche, anfassbare Modelle und Prototypen. Denn solang Ideen nur virtuell existieren, bleiben sie die Antwort auf ihre effektive Realitätstauglichkeit schuldig.

Manche seiner Modelle fertigt Nicolò Mascetti aus Kunstharz mit 3D-Druckern an. Für andere verwendet er Holz oder Aluminium. Dabei kommt seine CNC-Fräse, ein hochpräzis und automatisch arbeitendes Werkzeug, zum Einsatz. Entsprechendes Material – unzählige Kunstharzsorten, Bleche und massive, grossformatige Holzplatten – hat er vor Ort griffbereit. Dass er mit seiner Arbeit manchmal gehörig Lärm macht, stört im area8952 niemanden. Decken und Wände sind dick und solide.

Mit der Gründung seines eigenen, kleinen Unternehmens «Hey Aidea GmbH» erfüllte er sich einen lang gehegten Traum und tut seither das, was ihn wirklich fasziniert: Er entwickelt Prototypen und erweckt damit Ideen, die bislang nur in den Köpfen ihrer Erfinder existieren, zum Leben. Der Name seiner Firma ist ein Wortspiel zwischen ‘Heureka’, dem Gruss ‘Hey’ und dem japanischen Wort ‘Aidea’, das in Deutsch übersetzt auf den Punkt bringt, was Nicolò Mascetti’s Schritt in die Selbständigkeit effektiv war: eine gute Idee!

Prototypen für den Praxistext

Viele Ideen funktionieren in den Köpfen ihrer Erfinder. Ob sie umsetzbar und in der Realität praxistauglich sind, lässt sich mittels Computervisualisierung nicht immer zuverlässig ermitteln. Das aber kann ein Prototyp oder Modell. Nicolò Mascetti, der die Theorie von Maschinen und Bauteilen versteht, den aber die Praxis noch viel mehr interessiert, stellt solche her. Im area8952 hat er mit seiner «Hey Aidea GmbH», diversen 3D-Druckern und seiner CNC-Fräse ein optimales Arbeitsumfeld gefunden.

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